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QUÉBÉCOIS POP À THOUNE

QUÉBÉCOIS POP À THOUNE

Bon Enfant haben von Anfang an die gläserne Decke durchbrochen. Angeführt von Daphné Brissette (Canailles) und Guillaume Chiasson (Solids, Ponctuation), zusammen mit Étienne Côté (Canailles, Lumière), Mélissa Fortin (Canailles) und Alex Burger, landet dieses bunt zusammengewürfelte Team von Superhelden überall, wo sie hinkommen, mit Bravour. Ihre Musik ist phantasmagorisch, und man geniesst sie am besten mit einer Blume im Haar und einem Schwert in der Hand.

Bon Enfant explodierten im Herbst 2019 mit ihrer ersten LP in die Quebecer Szene, die von zahlreichen Medien als eine der besten frankophonen Platten des Jahres gefeiert wurde. Bon Enfant (die selbstbetitelte Platte) war eine Mischung aus groovigem «Québécois»-Pop, bedeckt mit Krawattenfarbe, mit Disco, Wüstenrock und einigen nancysinatraartigen Einflüssen. Die Songs wurden von Brissette und Chiasson gemeinsam geschrieben, auf Französisch, aber in einem rauen Französisch – wie Molière mit Bart.
Ihr zweites Werk «Diorama» hypnotisierte das Publikum 2021 mit einer neuen Synergie und einer breiteren Klangpalette. Die Bandbreite ihrer mutierten Einflüsse reichte von den frühen 70er Jahren bis zu den späten 70er/Anfang der 80er Jahre: Vielfältig und voller fantastischer Bilder, mit naiver Disco und Anleihen bei Hard- und Glam-Rock, japanischem Pop und Psych-Folk, während sie sich stets vor Nachahmung hüten, um ihre eigene Art von fliessendem und offenem «Québécois Rock» oder, wie es hier heisst, «Rock québ» zu kreieren. Die Texte, gross und ausgefeilt, gehen in die eine Richtung, die Arrangements in die andere: ein Aufeinandertreffen, das unzählige Türen öffnet.


Bon Enfant hat noch viele Dioramen zu erforschen, die bei der diesjährigen ADISQ-Gala (Quebecs Grammys) 4 Nominierungen erhielten, darunter für die beste Rockplatte (die sie gewannen) und die beste Band. Sie füttern weiterhin den verwunschenen Wald, in den sie die verlorenen Seelen mit ihrem berauschenden musikalischen Treiben locken. Nahezu perfekt, um einen lauen Sommerabend an einem Montagabend am Festival AM SCHLUSS zu orchestrieren, sollte man meinen,

 

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